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Eine langfristig angelegte Konkurrenzaufklärung erfordert computergestützte Informationssysteme, in denen die eingegangenen Informationen und die daraus erstellten Berichte und Analysen abgelegt werden können. Damit werden gleich mehrere Prozessschritte unterstützt, z.B.:
In einem Umfeld mit mehreren Bearbeitern und einer Vielzahl von Projekten und Aufgaben ist die Integration mit einem prozessführenden System sinnvoll. In diesem werden die Aufträge an das CI-Team verwaltet, in einzelne Arbeitsschritte aufgeteilt und den Bearbeitern zugewiesen. Für immer wiederkehrende Dinge wie z.B. Freigabe von Dokumenten werden Arbeitsabläufe (Workflows) im System hinterlegt. Mit der Integration in das Informationssystem wird ein direkter Bezug zwischen den Prozessschritten und dem dabei entstandenen Wissen hergestellt. Was wird eingesetzt? Folgt man Berichten und Stellenangeboten zum Thema Konkurrenbeobachtung, so findet man nur selten Anhaltspunkte dafür, dass spezielle Software zum Einsatz kommt. Am häufigsten wird auf die Nutzung von Office-Produkten (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation) verwiesen. Hierbei kann man von außen natürlich nicht erkennen, wie die so erstellten Dateien weiter verarbeitet werden. Einige Unternehmen setzen Datenbanken auf Basis von MS Access ein, was bei schmalem Budget ein pragmatischer Ansatz für strukturiertes Arbeiten sein dürfte. Öfter werden auch "Intranet-Anwendungen" genannt, was sich vermutlich vor allem auf die Verbreitung der Informationen innerhalb der Unternehmen beziehen dürfte. Weiterführende Links im Verzeichnis: Gesamtlösungen Individualsysteme In einigen Unternehmen sind Programme im Einsatz, die speziell auf die spezifischen Bedürfnisse hin entwickelt wurden. In den letzten Jahren wohl am häufigsten präsentiert wurde EXOTIC von der Deutschen Börse DMS, CMS und Groupware Dokumenten-Management-Systeme (DMS) können genutzt werden, um eingehende und ausgehende Informationen zu archivieren. Content Management-Systeme (CMS) finden vor allem bei der Verbreitung der Ergebnisse, z.B. im Intranet Verwendung. Heute gibt es eine Anzahl von Produkten am Markt, die beide Arten in sich vereinen und mit Funktionen zur Zusammenarbeit (Collaboration) anreichern. Mit ihnen kann eine dokumentenorientierte Arbeitsweise in der Wettbewerbsbeobachtung unterstützt werden.
Neue Technologien Die klassischen Systeme zur Informationsverarbeitung kranken häufig daran, dass die Datenstrukturen fest vorgegeben sind. Damit werden sie den Bedürfnissen der Konkurrenzbeobachtung in der Praxis selten gerecht. Aber welche Anforderungen muss ein Informationssystem erfüllen? Hier sind einige herausgearbeitet:
Diese Beispiele zeigen, dass für die Konkurrenzbeobachtung Werkzeuge notwendig sind, die über ein flexibles Datenmodell verfügen und es somit erlauben, komplexe Zusammenhänge zu hinterlegen. Häufig wird diese Anforderung durch Systeme erfüllt, die sog. semantische Netze nutzen. Semantische Netze speichern Themen und ihre Zusammenhänge. Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Beispiel: ![]() Abbildung: Modellierung mit Hilfe von semantischen Netzen Neben den gezeigten Informationen zu einem Zusammenhang können zahlreiche andere Attribute für die Arbeit wichtig sein. So sollte es ein System auch ermöglichen, Angaben zum zeitlichen Verlauf zu hinterlegen: ![]() Abbildung: Angaben zum Zeitverlauf Weiterführende Links im Verzeichnis: Wissensnetze |
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