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Der Intelligence Cycle

Übersicht

Als Modell für den Prozess zur Erkenntnisgewinnung wird üblicherweise der „Intelligence Cycle“ genutzt. Klassisch sieht er so aus:

Erläuterung:

  • Planung: Identifikation der Informationsbedarfe und Planung der folgenden Schritte.
  • Beschaffung: Sammlung von Rohinformationen.
  • Verarbeitung: Umsetzung der Rohinformationen in eine auswertbare Form, z.B. durch Übersetzung, Archivierung, Kategorisierung, Verlinkung, Retrieval.
  • Auswertung: Die Informationen werden analysiert, bewertet und abgeglichen, um daraus ein konsolidiertes Bild zu erstellen.
  • Verbreitung: Die Ergebnisse werden den Bedarfsträgern zur Verfügung gestellt.
  • Lernen: Identifikation von Möglichkeiten zur Prozessverbesserung und inhaltliche Reflexion.

Anwendung

Der Intelligence Cycle ist ein gutes Modell, um sich die einzelnen Phasen bewusst zu machen, auch wenn sie sich in der Praxis häufig überlappen und man mehrere Iterationen durchlaufen muss. Das Risiko wird geringer, bei Planung und Durchführung einzelne Teile zu vergessen oder zu viel Zeit in die Informationsbeschaffung zu investieren.

Konkret können bei der Planung der KIT-Bearbeitung die einzelnen Aktivitäten den Phasen des Intelligence-Cycles zugeordnet werden, wie das im nachfolgenden Beispiel mit einer Aktivität geschieht:

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